Aktuelle Systemmeldungen

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Umstellung auf 64-Bit-Server

Liebe Telecentrum-Kunden,

um Ihnen als unseren Kunden auch zukünftig Upgrades Ihrer Anwendungen und den Einsatz aktueller Anwendungen zu ermöglichen, führen wir in der Nacht vom 3. auf den 4. Juni ein Server-Wechsel auf eine zeitgemäße 64-Bit-Systemarchitektur durch.

Welche Vorteile bringt die Umstellung?
Die unmittelbaren Vorteile der 64-Bit-Architektur sind hauptsächlich technischer Natur. Für viele aktuelle Server-Anwendungen ist eine 64-Bit-Sytemarchitektur mittlerweile Grundvoraussetzung; auf einem 32-Bit-System wären viele dieser Anwendungen in Zukunft nicht mehr lauffähig.

Wie läuft die Umstellung ab?
Bei einem Serverumzug werden von uns alle Ihre Konfigurationen, Inhalte, Serverpfade, etc. eins zu eins übertragen. Hierfür ist keine Anpassung von Ihrer Seite aus notwendig.

Während des finalen Überspielens der Daten auf den neuen Server müssen Sie mit einem Ausfall Ihrer Webseiten rechnen, wir führen den Wechsel daher nachts um ca. 01:00 Uhr durch. Des Weiteren ändert sich durch den Serverwechsel leider die IP-Adresse des Servers, diese werden zeitgleich von uns auf die neue IP-Adresse umgestellt.

Während des IP-Adressen-Wechsel wird von uns eine Weiterleitung der Anfragen an die alte IP-Adresse (SOCAT) auf den neuen Server eingerichtet, so werden alle Anfragen bis zum Freitag, den 10. Juni weitergeleitet.

Bei Kunden mit externen Webservern haben wir Ihnen die neue IP-Adressen bereits mitgeteilt.

Es gibt keinerlei Auswirkungen auf SEO durch den Serverumzug bzw. durch eine Änderung der IP-Adresse. Nach unserem Kenntnisstand straft keine Suchmaschine dies ab da es ganz normal ist, dass Webseiten auf andere Server umgezogen werden und sich damit deren IP-Adresse ändert.

Gibt es einen Preisunterschied zwischen den 64-Bit-Tarifen und den bisherigen Tarifen?
Nein, bei vergleichbaren Leistungen und Ausstattung ändern sich die Preise nicht.

Es ändern sich folgende Features / Funktionen:

  • es stehen zwei verschiedene Datenbanksysteme zu Verfügung
  • die verfügbaren PHP-Versionen werden erweitert
  • die PHP.ini wird durch user.ini ersetzt, welche im Zielverzeichnis der Domain gespeichert wird
  • Webalizer wird durch GoAccess ersetzt, erzeugte Statistiken werden automatisch nach 7 Tagen gelöscht


Technische Fragen zu 64 Bit

Informationen zu SQL
MySQL 5.6.19 wird durch MariaDB 10.4 und MySQL 5.7 ersetzt.

Statt des Hostnamens ‘mysql5.domain.tld‘ oder der IP-Adresse ‘127.0.0.3‘ lautet die Bezeichnung des Datenbankservers

  •     von MariaDB: ‘localhost‘
  •     von MySQL 5.7: 'mysql'

 Die Datenbank-Connects Ihrer Skripte werden automatisch von uns angepasst, sodass der bisherige Hostname 'mysql5.domain.tld' oder die IP-Adresse des MySQL5-Servers (127.0.0.3) durch 'localhost' bzw. 'mysql' ersetzt wird.

 

Verfügbare PHP-Versionen

PHP steht regulär in den Versionen 7.2, 7.3, 7.4, 8.0 und 8.1 zur Verfügung.

 

.user.ini

Der Zugriff auf die php.ini ist nicht mehr möglich, Einstellungen werden - je Domain - über die .user.ini vorgenommen. Das Anlegen der .user.ini erfolgt über Ihr Admin-Tool. Die .user.ini liegt im Hauptverzeichnis der jeweiligen Domain. Im Admin-Tool besteht die eingeschränkte Möglichkeit die .user.ini zu editieren (ähnlich dem bisherigen PHP.INI-Editor), via Editor (vim, nano, etc.) und Konsole können weiter gehende Änderungen vorgenommen werden.

 

Sonstige Skriptsprachen

  • Perl und Python stehen wie gewohnt auf der Shell zur Verfügung, nicht mehr jedoch als Webanwendung. Skripte (z.B. für Cronjobs) können nach wie vor mit Perl oder Python erstellt werden.
  • TCL und Ruby on Rails stehen nicht zur Verfügung.
  • Java steht nicht zur Verfügung.

Informationen zu FTP und sFTP

  • Der Zugriff via FTP erfolgt mit dem jeweiligen FTP-Benutzernamen und -Passwort, der Zugriff via sFTP erfolgt entweder mit Benutzernamen und Passwort des gewünschten FTP- Accounts oder mit den Zugangsdaten des gewünschten SSH-Accounts.
  • Anonymous FTP entfällt.
  • Mit sFTP lassen lassen sich Verzeichnisse und Dateien außerhalb des Zielpfades des benutzten FTP-Accounts öffnen bzw. lesen / schreiben / ausführen, sofern der Benutzer hierzu berechtigt ist. Dateien in Verzeichnissen einer anderen Quota sind nicht lesbar / schreibbar / ausführbar. Der Grund für dieses Verhalten ist, dass sFTP eine Erweiterung des SSH-Protokolls ist. Um mit SSH Programme ausführen zu können, müssen deren Speicherorte für den Benutzer zugänglich sein. Um per SSH z.B. den Editor Nano benutzen zu können, muss der Zugriff auf dessen Speicherort im Verzeichnis /etc möglich sein. Aus diesem Grund ist der sFTP-Zugriff auf bestimmte Ordner außerhalb des Zielpfades des FTP-Accounts möglich.
  • OPcache wird als Caching-System vorgeschalten, dies bedeutet eine bessere Performance Ihrer Webseite

Informationen zu Proxy und Caching

Alle 64-Bit-Tarife haben OPcache per Default aktiviert.

Dem Apache-Webserver ist eine nginx als Proxy und Caching-System vorgeschaltet. Dies bedeutet eine bessere Performance Ihrer Webseite. Bis Änderungen an Ihrer Webseite sichtbar werden, kann wegen des Cachings etwas mehr Zeit vergehen als in unseren 32-Bit-Tarifen.

Unter Umständen, z.B. während Arbeiten an Ihrer Webseite, kann es erforderlich sein, das Caching zu deaktivieren. Gehen Sie hierzu bitte wie folgt vor:

Zum Deaktivieren des OPcache ergänzen oder ändern Sie in der

.user.ini folgende Zeile: opcache.enable=0

Um das Caching der nginx zu deaktivieren, ergänzen Sie die .htaccess-Datei um folgende Zeile:

Header always set Cache-Control: s-maxage=0

 

Informationen zum Statistik-Tool GoAccess

In unserer derzeitigen 32-Bit-Plattform kommt das Statistik-Tool Webalizer zum Einsatz. In dem neuen 64-Bit-System werden Statistiken mit GoAccess erstellt.

Sofern im Admin-Tool die Erstellung von Logfiles für eine oder mehrere Domains aktiviert ist, werden die Zugriffsdaten tageweise in einer HTML-Datei im Verzeichnis /statistik abgelegt. Daten, die älter als sieben Tage sind, werden automatisch gelöscht.

Der Zugriff auf die Statistiken erfolgt über den Browser. Bitte richten Sie eine beliebige Subdomain ein, die auf den oben erwähnten Ordner /statistik verweist. z.B. statistik.domain.tld – Pfad der Subdomain : /statistik Weiterhin muss der Ordner eine .htaccess-Datei mit folgender Zeile enthalten: Options +Indexes

Empfehlenswert ist weiterhin den Zugriff auf die Statistiken mit einem .htaccess-Passwortschutz zu versehen.

Der Browseraufruf der Subdomain – z.B. statistik.domain.tld – liefert nun einen Index der HTML-Dateien. Zum Öffnen der Tagesstatistik klicken Sie einfach die gewünschte Datei an.

 

Hinweis zu Typo3 der Versionen 7.6.x

Typo3-Webseiten der Version 7.6.x können mit Maria DB 10.4 Fehlermeldungen erzeugen. Grund ist, dass Typo3 Datenbankfelder mit der Bezeichnuung 'recursive' anlegt. Der Ausdruck 'recursive' ist in MariaDB ab Version 10.2 ein Steuerbefehl, sodass Zugriffe auf das gleichnamige Datenbankfeld korrekt quotiert sein müssen, um eindeutig zwischen Feldbezeichnung und Steuerbefehl zu unterscheiden. In Typo3 der Versionen 7.6 ist diese Unterscheidung nicht korrekt implementiert. Abhilfe verschafft ein Hotfix im Database Abstraction Layer, den Sie hier finden. Vor dem Hotfix sollte ein Typo3-Update auf Version 7.6.32 erfolgen.